AIDA

Handlung Akt 1

Zwei junge Menschen begegnen sich in einem ägyptischen Museum. Sie haben sich zuvor noch nie gesehen. Doch als sich ihre Blicke begegnen …

3500 Jahre zuvor:
Es herrscht Krieg. Der junge ägyptische Heerführer Radames kehrt von einem erfolgreichen Feldzug aus Nubien zurück. An Bord seines Kriegsschiffes kauern Gefangene. Unter ihnen ist eine mutige junge Frau. Im Kampf um ihre Freiheit führt sie geschickt das Schwert, sie ergibt sich jedoch, um die anderen Sklaven zu schützen. Trotzdem bewundert Radames ihren Mut. Er rettet sie und die anderen Gefangenen vor dem sicheren Tod in der Kupfermine. Was er nicht weiß: Die junge Frau ist Aida, die Tochter des nubischen Königs.

Radames beschließt sie seiner Verlobten, der Pharaonentochter Amneris, als Geschenk zu übergeben. Amneris wartet bereits sehnsüchtig auf die Ankunft ihres Liebsten. Sie ist entsetzt, als statt ihm eine selbstbewusste Zofe in ihre Kammer tritt. Doch Aida gelingt es, die eitle Amneris mit einer Färbemethode aus der Zeit der Nofretete zu beeindrucken. Radames trifft unterdessen auf seinen Ziehvater Zoser. Dieser hat wichtige Neuigkeiten für ihn: Der Pharao liegt im Streben. Schon bald soll Radames ihm auf den Thron folgen. Der junge Heerführer ahnt nicht, dass sich um ihn herum ein Netz aus Intrigen zuzieht.

Aida kann ihre wahre Identität nicht länger verbergen – Mereb, ein nubischer Diener erkennt in ihr die Prinzessin seines Volkes. Er verspricht, ihr Geheimnis zu wahren, um Aidas Leben nicht zu gefährden. Im Angesicht seines Todes verkündet der Pharao die baldige Vermählung seiner Tochter Amneris mit Radames: Er möchte die Zukunft seines Reiches in vertrauenswürdige Hände übergeben. Radames hegt starke Zweifel an seiner Beziehung zu Amneris. Er befürchtet, seine Freiheit zu verlieren und nie mehr an Bord eines Schiffes der goldenen Sonne Ägyptens entgegen zu segeln. Er vertraut sich Aida an. Nur zu gut kann die junge Frau die Sehnsucht nach Freiheit verstehen. Gemeinsam verlieren sich die beiden in ihren Träumen.

Inzwischen haben die Gefangenen im nubischen Lager von der Ankunft ihrer Prinzessin erfahren. Ihre Hoffnung gilt nunmehr einzig Aida. Diese erhört das Flehen ihres Volkes und wendet sich in ihrer Not an Radames. Der Heerführer überwindet seine Zweifel und gesteht ihr seine Liebe. Auch Aida gibt ihren Gefühlen nach. Die Liebenden werden jedoch von einigen Soldaten gestört. Sie verkünden die Gefangennahme des nubischen Königs Amonasro – Aidas Vater. Radames lässt Aida allein zurück.

Handlung Akt 2

Aida und Radames sind verzweifelt. Sie lieben sich, aber der Krieg zwischen ihren Völkern reißt sie auseinander. Zu gerne würde Radames für Aida zu einem anderen Menschen. Doch seine Pflichten als Thronfolger hindern in daran, mit der nubischen Prinzessin ein neues Leben zu beginnen. Mereb führt Aida zu ihrem Vater Amonasro. Gemeinsam schmieden die drei Nubier einen Plan: Sie wollen den König während der anstehenden Hochzeitszeremonie von Amneris und Radames befreien.

Währenddessen hat Zoser von der Beziehung zwischen Aida und Rdames erfahren. Wütend befiehlter einigen Soldaten, Aida zu töten. An ihrer Stelle stirbt jedoch Nehebka, eine junge Gefangene, die sich für ihre Prinzessin opfert. Aida ist entsetzt – sie beschließt, Radames für immer zu verlassen …

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